Pamecarbon-Biokohle bewährt sich dort, wo hohe Standards und stabile Ergebnisse gefragt sind
Pamecarbon-Biokohle wird an Industriebetriebe in 7 europäischen Ländern geliefert. Das Produkt wird als Reduktionsmittel, Brennstoff und Kohlenstoffzusatz in der Metallurgie, Energiewirtschaft und chemischen Produktion eingesetzt.
Die Metallurgie ist ein Schlüsselbereich für den Einsatz von Pamecarbon-Biokohle, unter anderem für die Herstellung von Stahl und Chrom (steel, chrome). Die europäische Regulierung verschärft die Beschränkungen für den Einsatz von Steinkohle, und unsere Biokohle (biocoal) wird als Kohlenstoff-Reduktionsmittel in Elektrolichtbogenöfen und bei der Ferrolegierungsherstellung eingesetzt und ersetzt Anthrazit sowie Gießereikoks. Der hohe Gehalt an gebundenem Kohlenstoff (bis zu 95 %) bei kontrolliertem Schwefel- und Phosphorgehalt gewährleistet eine gleichbleibende Schmelzqualität. Hergestellt aus landwirtschaftlichen Abfällen — ohne Abholzung, carbon negative — was den CO₂-Fußabdruck des Produkts senkt und die Erfüllung der CBAM-Anforderungen beim Export in die EU erleichtert.
Biokohle ist ein hochkalorischer fester Brennstoff, der Steinkohle nicht nur ebenbürtig ist, sondern sie in mehreren Punkten übertrifft: vom Heizwert bis zur Reinheit der Zusammensetzung — bis zu 95 % Kohlenstoff, minimaler Feuchtigkeits-, Asche- und Flüchtigengehalt, während diese Anteile bei Steinkohle deutlich höher sind. In Wärmekraftwerken und industriellen Kesselanlagen kann sie sowohl pur als auch im Gemisch mit Kohle (Co-Firing) eingesetzt werden und senkt so den Anteil fossiler Brennstoffe. Der niedrige Feuchtigkeits- und Aschegehalt verbessert die Verbrennungsleistung und senkt die Betriebskosten der Kesselanlagen.
In der chemischen Produktion dient Biokohle als Rohstoff zur Herstellung von Aktivkohle, Kohlenstoffsorbentien und Füllstoffen. Die hohe Porosität und die ausgeprägte Oberfläche der Biokohle machen sie zu einem attraktiven Substrat für die anschließende Aktivierung. Biokohle wird zudem als Reduktionsmittel in chemischen Prozessen eingesetzt, bei denen der Einsatz fossiler Kohle zu unerwünschter Verunreinigung des Produkts durch Schwefel- und Schwermetallrückstände führt.
In der landwirtschaftlichen Anwendung verbessert Biokohle (biochar) die Bodenstruktur und die Wasserhaltekapazität, erhöht die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen und senkt die Treibhausgasemissionen aus dem Boden. Die Zugabe von Biokohle zu Kompost und Futtermittelzusätzen in der Tierhaltung ist ein wachsender, durch europäische Regularien gestützter Bereich. Pamecarbon kann Biokohle mit Parametern liefern, die dem EBC-Standard (European Biochar Certificate) entsprechen.
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